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Johann Gottfried Herder

Johann Gottfried       

Herder

aus

Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit

Vorrede

Vorrede

Als ich vor zehn Jahren die kleine Schrift »Auch  eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der  Menschheit« herausgab, sollte das »Auch« dieses Titels wohl nichts weniger als ein »Anch'io son pittore«  sagen. Es sollte vielmehr, wie auch der Zusatz »Beitrag zu vielen Beiträgen des Jahrhunderts« und das  untergesetzte Motto zeigte, eine Note der Bescheidenheit sein, daß der Verfasser diese Schrift für nichts  minder als für eine vollständige Philosophie der Geschichte unsres Geschlechts gebe, sondern daß er  neben so vielen gebahnten Wegen, die man immer  und immer betrat, auch auf einen kleinen Flußsteg  wiese, den man zur Seite liegenließ und der doch auch vielleicht eines Ideenganges wert wäre. Die hie und da im Buch zitierten Schriften zeigen gnugsam, welches  die betretnen und ausgetretnen Wege waren, von  denen der Verfasser ablenken wollte; und so sollte  sein Versuch nichts als ein fliegendes Blatt, ein Beitrag zu Beiträgen sein, welches auch seine Gestalt  weiset.

Die Schrift war bald vergriffen, und ich ward zu  einer neuen Ausgabe derselben ermuntert; unmöglich  aber konnte diese neue Ausgabe sich jetzt in ihrer  alten Gestalt vors Auge des Publikums wagen. Ich  hatte es bemerkt, daß einige Gedanken meines  Werkchens, auch ohne mich zu nennen, in andre Bücher übergegangen und in einem Umfange angewandt  waren, an den ich nicht gedacht hatte. Das bescheidne »Auch« war vergessen; und doch war mir es nie eingefallen, mit den wenigen allegorischen Worten:  Kindheit, Jugend, das männliche, das hohe Alter unseres Geschlechts, deren Verfolg nur auf wenige Völker der Erde angewandt und anwendbar war, eine  Heerstraße auszuzeichnen, auf der man auch nur die  Geschichte der Kultur, geschweige die Philosophie  der ganzen Menschengeschichte mit sicherm Fuß  ausmessen könnte. Welches Volk der Erde ist's, das  nicht einige Kultur habe? Und wie sehr käme der Plan der Vorsehung zu kurz, wenn zu dem, was wir Kultur  nennen und oft nur verfeinte Schwachheit nennen sollten, jedes Individuum des Menschengeschlechts geschaffen wäre? Nichts ist unbestimmter als dieses  Wort, und nichts ist trüglicher als die Anwendung  desselben auf ganze Völker und Zeiten. Wie wenige  sind in einem kultivierten Volk kultiviert? Und worin  ist dieser Vorzug zu setzen? Und wiefern trägt er zu  ihrer Glückseligkeit bei? Zur Glückseligkeit einzelner Menschen nämlich; denn daß das Abstraktum ganzer  Staaten glücklich sein könne, wenn alle einzelne Glieder in ihm leiden, ist Widerspruch oder vielmehr nur  ein Scheinwort, das sich auf den ersten Blick als ein  solches bloßgibt.

Also mußte viel tiefer angefangen und der Kreis der Ideen viel weiter gezogen werden, wenn die Schrift  einigermaßen ihres Titels wert sein sollte. Was ist  Glückseligkeit der Menschen? Und wiefern findet sie  auf unsrer Erde statt? Wiefern findet sie, bei der großen Verschiedenheit aller Erdwesen und am meisten  der Menschen, allenthalben statt, unter jeder Verfassung, in jedem Klima, bei allen Revolutionen der Umstände, Lebensalter und Zeiten? Gibt es einen Maßstab dieser verschiednen Zustände, und hat die Vorsehung aufs Wohlsein ihrer Geschöpfe in allen diesen  Situationen als auf ihren letzten und Hauptendzweck  gerechnet? Alle diese Fragen mußten untersucht, sie  mußten durch den wilden Lauf der Zeiten und Verfassungen verfolgt und berechnet werden, ehe ein allgemeines Resultat fürs Ganze der Menschheit herausgebracht werden konnte. Hier war also ein weites Feld  zu durchlaufen und in einer großen Tiefe zu graben  Gelesen hatte ich so ziemlich alles, was darüber geschrieben war, und von meiner Jugend an war jedes  neue Buch, das über die Geschichte der Menschheit  erschien und worin ich Beiträge zu meiner großen  Aufgabe hoffte, wie ein gefundener Schatz. Ich freuete mich, daß in den neuern Jahren diese Philosophie  mehr emporkam, und nutzte jede Beihülfe, die mir das Glück verschaffte.

Ein Autor, der sein Buch darstellt, gibt, wenn dies  Gedanken enthält, die er, wo nicht erfand (denn wie  weniges läßt sich in unsrer Zeit eigentliches Neues erfinden?), so doch wenigstens fand und sich eigen  machte, ja, in denen er jahrelang wie im Eigentum  seines Geistes und Herzens lebte: ein Autor dieser  Art, sage ich, gibt mit seinem Buch, es möge dies  schlecht oder gut sein, gewissermaßen einen Teil seiner Seele dem Publikum preis. Er offenbaret nicht nur,  womit sich sein Geist in gewissen Zeiträumen und  Angelegenheiten beschäftigte, was er für Zweifel und  Auflösungen im Gange seines Lebens fand, mit denen er sich bekümmerte oder aufhalf, sondern er rechnet  auch (denn was in der Welt hätte es sonst für Reiz,  Autor zu werden und die Angelegenheiten seiner  Brust einer wilden Menge mitzuteilen?), er rechnet  auf einige, vielleicht wenige, gleichgestimmte Seelen,  denen im Labyrinth ihrer Jahre diese oder ähnliche  Ideen wichtig wurden. Mit ihnen bespricht er sich unsichtbar und teilt ihnen seine Empfindungen mit, wie  er, wenn sie weiter vorgedrungen sind, ihre besseren  Gedanken und Belehrungen erwartet. Dies unsichtbare Commercium der Geister und Herzen ist die einzige und größeste Wohltat der Buchdruckerei, die  sonst den schriftstellerischen Nationen ebensoviel  Schaden als Nutzen gebracht hätte. Der Verfasser  dachte sich in den Kreis derer, die wirklich ein Interesse daran finden, worüber er schrieb, und bei denen  er also ihre teilnehmenden, ihre bessern Gedanken  hervorlocken wollte. Dies ist der schönste Wert der  Schriftstellerei, und ein gutgesinneter Mensch wird  sich viel mehr über das freuen, was er erweckte, als  was er sagte. Wer daran denkt, wie gelegen ihm selbst zuweilen dies oder jenes Buch, ja auch nur dieser oder jener Gedanke eines Buches kam, welche Freude es  ihm verschaffte, einen andern, von ihm entfernten und doch in seiner Tätigkeit ihm nahen Geist auf seiner  eignen oder einer bessern Spur zu finden, wie uns oft  ein solcher Gedanke jahrelang beschäftigt und weiterführet: der wird einem Schriftsteller, der zu ihm  spricht und ihm sein Inneres mitteilet, nicht als einen  Lohndiener, sondern als einen Freund betrachten, der  auch mit unvollendeten Gedanken zutraulich hervortritt, damit der erfahrnere Leser mit ihm denke und  sein Unvollkommenes der Vollkommenheit näher  führe.

Bei einem Thema wie das meinige: Geschichte der Menschheit, Philosophie ihrer Geschichte, ist, wie  ich glaube, eine solche Humanität des Lesers eine angenehme und erste Pflicht. Der da schrieb, war  Mensch, und du bist Mensch, der du liesest. Er konnte irren und hat vielleicht geirret: du hast Kenntnisse,  die jener nicht hat und haben konnte; gebrauche also,  was du kannst, und siehe seinen guten Willen an; laß  es aber nicht beim Tadel, sondern beßre und baue  weiter. Mit schwacher Hand legte er einige Grundsteine zu einem Gebäude, das nur Jahrhunderte vollführen können, vollführen werden: glücklich, wenn alsdenn diese Steine mit Erde bedeckt und wie der, der  sie dahin trug, vergessen sein werden, wenn über  ihnen oder gar auf einem andern Platz nur das schönere Gebäude selbst dastehet.

Doch ich habe mich unvermerkt zu weit von dem  entfernt, worauf ich anfangs ausging; es sollte nämlich die Geschichte sein, wie ich zur Bearbeitung dieser Materie gekommen und unter ganz andern Beschäftigungen und Pflichten auf sie zurückgekommen  bin. Schon in ziemlich frühen Jahren, da die Auen der Wissenschaften noch in alle dem Morgenschmuck vor mir lagen, von dem uns die Mittagssonne unsres Lebens so viel entziehet, kam mir oft der Gedanke ein:  ob denn, da alles in der Welt seine Philosophie und  Wissenschaft habe, nicht auch das, was uns am  nächsten angeht, die Geschichte der Menschheit, im  ganzen und großen eine Philosophie und Wissenschaft haben sollte? Alles erinnerte mich daran, Metaphysik und Moral, Physik und Naturgeschichte, die  Religion endlich am meisten. Der Gott, der in der  Natur alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet,  der darnach das Wesen der Dinge, ihre Gestalt und  Verknüpfung, ihren Lauf und ihre Erhaltung eingerichtet hat, so daß vom großen Weltgebäude bis zum  Staubkorn, von der Kraft, die Erden und Sonnen hält,  bis zum Faden eines Spinnegewebes nur eine Weisheit, Güte und Macht herrschet, Er, der auch im  menschlichen Körper und in den Kräften der menschlichen Seele alles so wunderbar und göttlich überdacht hat, daß, wenn wir dem Allein-Weisen nur fernher nachzudenken wagen, wir uns in einem Abgrunde  seiner Gedanken verlieren: wie, sprach ich zu mir,  dieser Gott sollte in der Bestimmung und Einrichtung  unsres Geschlechts im ganzen von seiner Weisheit  und Güte ablassen und hier keinen Plan haben? Oder  er sollte uns denselben verbergen wollen, da er uns in  der niedrigern Schöpfung, die uns weniger angeht, so  viel von den Gesetzen seines ewigen Entwurfs zeigte? Was ist das menschliche Geschlecht im ganzen als  eine Herde ohne Hirten? Oder, wie jener klagende  Weise sagt: »Lässest du sie gehen wie Fische im  Meer und wie Gewürm, das keinen Herrn hat?« -  Oder hatten sie nicht nötig, den Plan zu wissen? Ich  glaube es wohl; denn welcher Mensch übersiehet nur  den kleinen Entwurf seines eignen Lebens? Und doch  siehet er, so weit er sehen soll, und weiß gnug, um  seine Schritte zu leiten; indessen, wird nicht auch  eben dieses Nichtwissen zum Vorwande großer Mißbräuche? Wie viele sind, die, weil sie keinen Plan  sehen, es geradezu leugnen, daß irgendein Plan sei,  oder die wenigstens mit scheuem Zittern daran denken und zweifelnd glauben und glaubend zweifeln. Sie  wehren sich mit Macht, das menschliche Geschlecht  nicht als einen Ameishaufen zu betrachten, wo der  Fuß eines Stärkern, der unförmlicherweise selbst  Ameise ist, Tausende zertritt, Tausende in ihren  klein-großen Unternehmungen zernichtet, ja wo endlich die zwei größten Tyrannen der Erde, der Zufall  und die Zeit, den ganzen Haufen ohne Spur fortführen und den leeren Platz einer andern fleißigen Zunft  überlassen, die auch so fortgeführt werden wird, ohne  daß eine Spur bleibe. - Der stolze Mensch wehret  sich, sein Geschlecht als eine solche Brut der Erde  und als einen Raub der alleszerstörenden Verwesung  zu betrachten; und dennoch, dringen Geschichte und  Erfahrung ihm nicht dieses Bild auf? Was ist denn  Ganzes auf der Erde vollführt? Was ist auf ihr Ganzes? Sind also die Zeiten nicht geordnet, wie die  Räume geordnet sind? Und beide sind ja die Zwillinge eines Schicksals. Jene sind voll Weisheit; diese  voll scheinbarer Unordnung; und doch ist offenbar der Mensch dazu geschaffen, daß er Ordnung suchen, daß er einen Fleck der Zeiten übersehen, daß die Nachwelt auf die Vergangenheit bauen soll: denn dazu hat er  Erinnerung und Gedächtnis. Und macht nun nicht  eben dies Bauen der Zeiten aufeinander das Ganze  unsres Geschlechts zum unförmlichen Riesengebäude, wo einer abträgt, was der andre anlegte, wo  stehenbleibt, was nie hätte gebauet werden sollen, und in Jahrhunderten endlich alles ein Schutt wird, unter  dem, je brüchiger er ist, die zaghaften Menschen  desto zuversichtlicher wohnen? - Ich will die Reihe  solcher Zweifel nicht fortsetzen und die Widersprüche des Menschen mit sich selbst, untereinander und  gegen die ganze andre Schöpfung nicht verfolgen.  Genug, ich suchte nach einer Philosophie der Geschichte der Menschheit, wo ich suchen konnte.

Ob ich sie gefunden habe? Darüber mag dieses  Werk, aber noch nicht sein erster Teil entscheiden.  Dieser enthält nur die Grundlage, teils im allgemeinen Überblick unsrer Wohnstätte, teils im Durchgange der Organisationen, die unter und mit uns das Licht dieser Sonne genießen. Niemanden, hoffe ich, wird dieser  Gang zu fern hergeholt und zu lang dünken: denn da,  um das Schicksal der Menschheit aus dem Buch der  Schöpfung zu lesen, es keinen andern als ihn gibt, so  kann man ihn nicht sorgsam, nicht vielbetrachtend  genug gehen. Wer bloß metaphysische Spekulationen  will, hat sie auf kürzerm Wege; ich glaube aber, daß  sie, abgetrennt von Erfahrungen und Analogien der  Natur, eine Luftfahrt sind, die selten zum Ziel führet.  Gang Gottes in der Natur, die Gedanken, die der  Ewige uns in der Reihe seiner Werke tätlich dargelegt hat: sie sind das heilige Buch, an dessen Charakteren  ich zwar minder als ein Lehrling, aber wenigstens mit Treue und Eifer buchstabiert habe und buchstabieren  werde. Wäre ich so glücklich, nur einem meiner Leser etwas von dem süßen Eindruck mitzuteilen, den ich  über die ewige Weisheit und Güte des unerforschten  Schöpfers in seinen Werken mit einem Zutrauen empfunden habe, dem ich keinen Namen weiß, so wäre  dieser Eindruck von Zuversicht das sichere Band, mit  welchem wir uns im Verfolg des Werks auch in die  Labyrinthe der Menschengeschichte wagen könnten.  Überall hat mich die große Analogie der Natur auf  Wahrheiten der Religion geführt, die ich nur mit  Mühe unterdrücken mußte, weil ich sie mir selbst  nicht zum voraus rauben und Schritt vor Schritt nur  dem Licht treu bleiben wollte, das mir von der verborgenen Gegenwart des Urhebers in seinen Werken allenthalben zustrahlet. Es wird ein um so größeres  Vergnügen für meine Leser und für mich sein, wenn  wir, unsern Weg verfolgend, dies dunkelstrahlende  Licht zuletzt als Flamme und Sonne werden aufgehen  sehen.

Niemand irre sich daher auch daran, daß ich zuweilen den Namen der Natur personifiziert gebrauche.  Die Natur ist kein selbständiges Wesen, sondern Gott ist alles in seinen Werken; indessen wollte ich diesen  hochheiligen Namen, den kein erkenntliches Geschöpf ohne die tiefste Ehrfurcht nennen sollte, durch einen  öftern Gebrauch, bei dem ich ihm nicht immer  Heiligkeit gnug verschaffen konnte, wenigstens nicht  mißbrauchen. Wem der Name »Natur« durch manche  Schriften unsres Zeitalters sinnlos und niedrig geworden ist, der denke sich statt dessen jene allmächtige  Kraft, Güte und Weisheit und nenne in seiner Seele  das unsichtbare Wesen, das keine Erdensprache zu  nennen vermag.

Ein gleiches ist's, wenn ich von den organischen  Kräften der Schöpfung rede; ich glaube nicht, daß  man sie für qualitates occultas ansehen werde, da wir  ihre offenbaren Wirkungen vor uns sehen und ich  ihnen keinen bestimmtern, reinern Namen zu geben  wußte. Ich behalte mir über sie und über manche  andre Materien, die ich nur winkend anzeigen mußte,  künftig eine weitere Erörterung vor.

Und freue mich dagegen, daß meine Schülerarbeit  in Zeiten trifft, da in so manchen einzelnen Wissenschaften und Kenntnissen, aus denen ich schöpfen  mußte, Meisterhände arbeiten und sammeln. Von diesen bin ich gewiß, daß sie den exoterischen Versuch  eines Fremdlings in ihren Künsten nicht verachten,  sondern verbessern werden: denn ich habe es immer  bemerkt, daß, je reeller und gründlicher eine Wissenschaft ist, desto weniger herrscht eitler Zank unter  denen, die sie anbauen und lieben. Sie überlassen das  Wortgezänk den Wortgelehrten In den meisten  Stücken zeigt mein Buch, daß man anjetzt noch keine  Philosophie der menschlichen Geschichte schreiben  könne, daß man sie aber vielleicht am Ende unsres  Jahrhunderts oder Jahrtausends schreiben werde.

Und so lege ich, großes Wesen, Du unsichtbarer  hoher Genius unsers Geschlechts, das unvollkommenste Werk, das ein Sterblicher schrieb und in dem er  Dir nachzusinnen, nachzugehen wagte, zu Deinen  Füßen. Seine Blätter mögen verwehn und seine Charaktere zerstieben; auch die Formen und Formeln werden zerstieben, in denen ich Deine Spur sah und für  meine Menschenbrüder auszudrücken strebte; aber  Deine Gedanken werden bleiben, und Du wirst sie  Deinem Geschlecht von Stufe zu Stufe mehr enthüllen und in herrlichern Gestalten darlegen. Glücklich,  wenn alsdenn diese Blätter im Strom der Vergessen- heit untergegangen sind und dafür hellere Gedanken  in den Seelen der Menschen leben.

Weimar, den 23. April 1784 Herder

 

Quid non miracolo est, cum primum in notitiam  venit? Quam multa fieri non posse, priusquam sint  facta, indicantur? Naturae vero rerum vis atque maiestas in omnibus momentis fide caret, si quis modo partes eius ac non totam complectatur animo.

Plin.

Was gilt nicht als Wunder, wenn es das erstemal bekannt wird? Wieviel hält man, bevor es geschieht, für  unmöglich? Der Gewalt und Majestät der Natur wird  wahrlich in jedem Moment mißtraut, wenn man nur  ihre Teile und nicht das Ganze mit dem Geiste umfaßt.

Plinius, »Naturgeschichte«, 8. Buch, 1. Kap., § 6 f.

 

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